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Schulzeitverkürzung [G8] – Ein Problem für Austauschschüler?

Die Schulzeitverkürzung von 13 auf 12 Schuljahre bis zum Abitur bringt viel Unsicherheit mit sich. Betroffene Jugendliche und ihre Eltern fragen sich oft, ob es trotz der Verkürzung noch ratsam und überhaupt möglich ist, ein Austauschjahr im Ausland zu verbringen. Die klare Antwort lautet: Ja!

Während bislang die Schüler meist nach der zehnten Klasse ihre Koffer packten und ein Jahr im Ausland verbrachten, um anschließend wieder in ihrer alten Klasse einzusteigen, beginnt die Qualifikationsphase nun nicht erst in der zwölften, sondern schon in der elften Klasse. Prinzipiell ist zwar die Anrechnung von schulischen Leistungen im Ausland während der Qualifikationsphase von der Kultusministerkonferenz ausdrücklich gewünscht, bislang ist diese Möglichkeit jedoch noch in keinem Bundesland umgesetzt worden. Die Rahmenbedingungen für einen Austausch haben sich also geändert, dementsprechend sollte auch der Zeitpunkt neu überdacht werden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, die je nach persönlichen Leistungen und Zielen des einzelnen Schülers und in Abhängigkeit von den Regelungen im Bundesland gegeneinander abgewogen werden sollten.

Wie bisher auch ist es in den meisten Fällen möglich, die schulischen Leistungen eines Austausches während der Eingewöhnungsphase in die Oberstufe anerkennen zu lassen. Bisher bedeutete das, während der elften Klasse ins Ausland zu gehen. Nach G8 verschiebt sich die Oberstufe um ein Jahr, so dass sich nun das zehnte Schuljahr für einen Austausch mit Anerkennung anbietet. Wichtig ist die Rücksprache mit der Schulleitung, um nach dem Austausch auch tatsächlich wieder in die alte Klasse gehen zu können. Die fachlichen Probleme beim Wiedereinstieg sollten dabei nicht überschätzt werden. Wer sich dem jedoch nicht gewachsen fühlt, kann den Kompromiss eingehen, für nur drei oder sechs Monate einen Austausch zu machen, um den Anschluss nicht ganz zu verlieren. Empfohlen wird aber grundsätzlich, ein ganzes Jahr im Ausland zu verbringen, schließlich ist das Leben in den meisten Kulturen in Jahreszyklen gegliedert und erfahrungsgemäß ist ein Austauschschüler erst nach einem halben Jahr richtig „angekommen“.

Eine weitere Möglichkeit, den Austausch zu machen und trotzdem nichts in der heimischen Schule zu verpassen, ist, das Jahr im Ausland zwischen die zehnte und elfte Klasse zu schieben. Damit verzichtet der Schüler auf die Anerkennung der Leistungen im Ausland, braucht aber trotzdem nicht länger für sein Abitur als andere Schüler bisher im G9-System. Dabei ist das zusätzliche Jahr aber keineswegs „verloren“. Denn egal, ob man die Leistungen nun angerechnet bekommt oder nicht: Ein Auslandsjahr ist immer ein Gewinn!

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