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Die Gastfamilie

Ein besonders wichtiger Aspekt im Austauschjahr ist die Gastfamilie. Schließlich lebt der Schüler im Normalfall während der gesamten Zeit bei der Familie, verbringt seinen Alltag und den Großteil seiner Freizeit mit ihr und muss sich in ihr Familienleben integrieren. Sie stellt damit neben der Schule die stärkste Verbindung zum Gastland und zu dessen Kultur und Sprache dar. Dementsprechend bedeutsam ist ihre sorgfältige Auswahl und die individuell angepasste Platzierung des Gastschülers. Dabei muss die Familie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, aber auch ihre Motivation – und damit ihre Einstellung zum Schüleraustausch – ist von Bedeutung.

Nachdem der zuständige Betreuer die Bewerbungen überprüft hat, besucht er die potenziellen Gastfamilien zu Hause, um zu kontrollieren, ob sie für einen Austauschschüler ein geeignetes Umfeld bieten können. Dabei müssen bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllt werden: Ein freies Bett in einer hygienischen Umgebung mit einem finanziellen Hintergrund, der eine ausreichende Verpflegung des Gastschülers erlaubt, sind Mindestanforderungen. Außerdem sollte die Gastfamilie den deutschen Jugendlichen freundlich aufnehmen und ihn in den Familienalltag einbinden.

Die Haupt-Motivation, einen Gastschüler aufzunehmen, ist in aller Regel die Neugier auf eine fremde Kultur. Neben der Möglichkeit, wertvolle interkulturelle Erfahrungen zu machen, will die Familie – wie der Schüler selbst – oft einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten und internationale Kontakte knüpfen. Auch individuelle Motive, wie beispielsweise der Wunsch das einzige Kind Erfahrungen mit einem Gastgeschwisterkind machen zu lassen, spielen häufig eine Rolle. Die genauen Gründe spielen allerdings gar keine Rolle, solange die Familie sich auf das Jahr mit ihrem Schüler freut und den Austausch ernst nimmt. Eine Familie, die in einem ausländischen Jugendlichen jedoch nur einen billigen Babysitter, eine 24-Stunden-Haushaltshilfe oder ein reines Prestigeobjekt sucht, ist natürlich ungeeignet und sollte durch einen guten Betreuer von vorneherein ausgeschlossen werden. Zeigen sich diese Motive jedoch erst während des Austausches, ist ein Gastfamilienwechsel unvermeidbar. Eine gute Organisation sorgt auch hier für einen reibungslosen Ablauf, versucht aber diesen Schritt von Anfang an durch eine gute Platzierung und Vorbereitung zu vermeiden.

Insgesamt können die Gastfamilien ganz verschieden sein – ob Alleinerziehende, Großfamilie oder kinderlose Ehepaare ist dabei gleich, solang die Grundvoraussetzungen erfüllt werden, die Motivation stimmt und der Jugendliche herzlich und offen aufgenommen wird. Auch der Schüler selbst sollte seiner Gastfamilie offen und vorurteilsfrei begegnen, auch wenn sie nicht seinem Ideal entspricht – schließlich bekommt er von ihnen die Chance geboten, ein fremdes Land mit seinen Bräuchen von Innen heraus kennen zu lernen.

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