Welche Kosten fallen an?

Wofür die ganzen Kosten?

Ein Schüleraustausch kostet – und das nicht zu knapp. Schließlich müssen nicht nur Kernleistungen wie der Flug, die Versicherung, das Visum und Schulgebühren bezahlt werden, auch der Service ist bei guten Austauschorganisationen sehr aufwändig: Es müssen die richtige Gastfamilie gewählt werden, Vor- und Nachbereitungsseminare statt finden und eine Betreuung während des Austausches angeboten werden. Neben diesen reinen Organisationskosten brauchen die Schüler zusätzlich noch ein monatliches Taschengeld. Insgesamt kommt also einiges zusammen. Aber wie soll das bezahlt werden, wenn die Eltern es sich nicht leisten können, den Löwenanteil der Kosten allein zu tragen?

Finanzierungsmöglichkeiten

Zunächst sollte man sich klar machen, dass es viel einfacher ist, das nötige Geld aus verschiedenen Quellen zu bekommen, als nur auf eine Karte zu setzen. Mit dem richtigen Mix kommt nämlich einiges zusammen. Die Möglichkeiten reichen von Auslands-BaföG über verschiedenste Teil- oder Vollstipendien bis hin zu Frühbucher- und Geschwister-Rabatten oder einer Sponsorensuche – so ist es mit Sicherheit eine Überlegung wert, eine Artikelserie für die Lokalzeitung zu verfassen. Neben diesen offiziellen Finanzierungsquellen gibt es aber auch familienintern einige Möglichkeiten, an Geld zu kommen.

Förderkreis aufbauen

Zum einen kann ein Schüler, dem sein Austausch wirklich wichtig ist, auch selbst etwas beisteuern, indem er beispielsweise Taschengeld spart und jobben geht. Zum anderen steuern neben den Eltern bestimmt auch einige Verwandte und Freunde der Familie gerne etwas bei – beispielsweise in Form von Geldgeschenken zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Ein tolles Dankeschön wäre, wenn der Austauschschüler seinen Förderkreis an seinem Austausch teil haben lässt, indem er einen Email-Verteiler einrichtet und regelmäßig über seine Erlebnisse berichtet.

Investition in die Zukunft

Egal, wie letztendlich der Austausch finanziert wird und wie sehr man über die Kosten stöhnt – es lohnt sich! Schließlich bietet er eine einmalige Chance für einen Schüler und macht sich auch Jahre später noch bezahlt – mit den „Zinsen“ Persönlichkeitsentwicklung und Selbstfindung, besseren Berufschancen und unvergesslichen Erfahrungen.

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