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Auslandsjahr trotz Influenza A (Schweinegrippe)?

Die sogenannte Schweinegrippe ist ein aktuelles Thema in den Medien. Erkrankungszahlen, Verbreitung, Schutzmaßnahmen und Impfstoffe werden heiß diskutiert, seit Ende April 2009 der Ausbruch des neuen Influenza A Virus H1N1/09 in Mexiko bekannt wurde und es sich schnell auf andere Länder ausbreitete. Die Situation wird derzeit von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als “Phase 6” eingestuft – das heißt, dass nach Einschätzungen der WHO die weltweite Ausbreitung des von Mensch zu Mensch übertragbaren Virus nicht zu stoppen ist. Auch in Deutschland werden immer mehr Erkrankungsfälle gemeldet. Neben den eingeschleppten Infektionen aus betroffenen Staaten infizieren sich zunehmend mehr Menschen innerhalb Deutschlands. Von steigender Bedeutsamkeit werden deshalb zum Schutz vor der Übertragung persönliche Hygienemaßnahmen, insbesondere bei Kontakt zu Reiserückkehrenden und Kontakt zu großen Menschenmengen wie beispielsweise in der Schule. Empfohlen wird häufiges Händewaschen und Husten in den Ärmel statt in die Hand. Weitere Informationen gibt es vom Robert-Koch-Institut unter www.wir-gegen-viren.de und www.rki.de.

Neben den Diskussionen über Schutzmaßnahmen innerhalb Deutschlands stellt sich für Austauschschüler die Frage nach der Gefährdung ihres Auslandsjahres. Insbesondere bei geplanten Aufenthalten in betroffenen Ländern herrscht Verunsicherung: Was bedeutet das Virus für den Austausch? Gibt es besondere Schutzmaßnahmen? Oder sollte das Auslandsjahr vielleicht sogar ganz abgeblasen werden? Die derzeitige Antwort der Organisationen lautet: Schüleraustausch wie geplant, aber mit besonderer Vorsicht und Aufmerksamkeit!

Auch von einer Ausreise in gefährdete Gebiete raten die Anbieter derzeit nicht ab, sondern planen, die Abläufe für dieses Programmjahr wie vorgesehen fortzusetzen. Allerdings werden nicht nur die weltweite Entwicklung mit höchster Aufmerksamkeit beobachtet und die Programmteilnehmer aufgefordert, eigene Erkrankungen bzw. Fälle im nahen Umfeld zu melden – in diesem Fall verschiebt sich der Reisetermin -, sondern auch Einschätzungen und Ratschläge des Auswärtigen Amts und der WHO berücksichtigt. Außerdem stellen der ständige weltweite Informationsaustausch und die Betreuer vor Ort sicher, dass je nach Land und konkreter Situation spezifische Maßnahmen getroffen und Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden können. Schließlich liegt es im Interesse aller, die Austauschschüler und Gastfamilien nicht zu gefährden und ihnen trotzdem die tolle Möglichkeit zum interkulturellen Austausch zu geben.

Für weitere Nachfragen von den Eltern der Austauschschüler und von den Gastfamilien haben einige Organisationen bereits Kontaktdaten zur Verfügung gestellt. Hier kann unter anderem in Erfahrung gebracht werden, in wie fern das Zielland betroffen ist, was zu beachten ist und ob die vorsorgliche Ausstattung mit dem Behandlungsstoff Tamiflu und Atemmaske sinnvoll ist. Grundsätzlich sollte sich jedoch jeder – egal, ob Austauschschüler, oder nicht – an die empfohlenen Hygieneregeln halten, um das Risiko einer Erkrankung zu minimieren.

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