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Sprachbarrieren überwinden

Für die Teilnahme an einem Schüleraustauschprogramm ist es nicht unbedingt Pflicht, bereits vor der Bewerbung Grundkenntnisse in der Sprache des Gastlandes zu haben. Zwar werden diese häufig für eine Reise in englischsprachige Länder vorausgesetzt, aber gerade bei exotischeren Sprachen wären solche Erwartungen unangebracht. Schließlich machen viele Schüler den Austausch unter anderem deshalb, weil sie ihre sprachlichen Fähigkeiten ausbauen und verbessern wollen. Zumindest die Bereitschaft, sich im Vorfeld nicht nur mit der Kultur, sondern auch der Sprache des Ziellandes auseinander zu setzten, verlangen aber viele Organisationen und ist auch für die meisten Teilnehmer selbstverständlich. Das kann soweit gehen, dass der Schüler einen vorbereitenden Sprachkurs des Anbieters im Gastland besucht, aber auch eine AG an der Schule, ein Volkshochschulkurs oder private Bemühungen können hilfreich sein.

Egal, ob ein Austauschschüler letztlich schon Kenntnisse der Sprache seines Gastlandes hat, oder nicht – zu Beginn seines Auslandjahres muss jeder zunächst die Sprachbarriere überwinden. Sicherlich fällt dies leichter, wenn der Wortschatz größer ist, als “Ja”, “Nein” und “Das habe ich nicht verstanden”, aber auch Sprachanfänger schaffen es in aller Regel innerhalb von drei Monaten, sich die Sprache so gut anzueignen, dass sie in der Lage sind, halbwegs flüssige Gespräche zu führen. Allerdings gehört dazu auch Fleiß: Die praktische Übung durch die Kommunikation mit der Gastfamilie und Freunden reicht nicht aus, auch das theoretische Training von Wortschatz und Grammatik sollte auf dem täglichen Programm stehen. So schaffen es die deutschen Jugendlichen, ihre Kommunikationsmöglichkeiten von einer anfänglichen nonverbalen Verständigung mit Händen und Füßen über  holprige, Bruchstückhafte Sätze zu einem fließenden Sprachgebrauch zu entwickeln. Besonders für die Integration und die Möglichkeit, Anschluss zu finden, ist diese Entwicklung enorm wichtig. Schließlich können wirklich enge Verbindungen zu anderen Menschen erst durch tiefe und vertraute Gespräche entstehen, auf Dauer reicht da oberflächlicher Small Talk nicht aus.

Ist die Sprachehürde erstmal genommen, hat der Jugendliche schon einen wichtigen Vorteil aus dem Schüleraustausch gezogen und ist bereit, sich noch intensiver auf die Umgebung, die Kultur und die Menschen einzulassen.

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