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Die Rolle der Eltern

Nicht nur für den Austauschschüler selbst bedeutet das Auslandsjahr eine große Umstellung. Auch die Eltern sind betroffen: Für ein ganzes Jahr müssen sie auf ihr Kind verzichten und es in die Obhut einer unbekannten Familie geben. Gerade weil sie ihr Kind so sehr lieben, fällt die Entscheidung da nicht leicht. Dabei läuft ohne das Einverständnis – und ohne die finanzielle Unterstützung – der Eltern gar nichts. Mit etwas Feingefühl und guten Argumenten lassen sie sich in aller Regel jedoch überzeugen.

Selbst für Eltern, die einen Austausch von Anfang an befürworten, hat er zwei Gesichter: Während sie sich für ihr Kind freuen und es diese einmalige Chance nutzen lassen wollen, machen sie sich gleichzeitig große Sorgen und können nur schlecht „loslassen“. Viele Eltern plagt die Angst, ihr Kind könne sich während der Zeit im Ausland von ihnen entfremden oder noch schlimmer, nicht mehr zurück kommen wollen. Dabei begreifen die Schüler in aller Regel über die große Entfernung vielmehr den wahren Wert ihres eigenen Zuhauses. Nach dem Austausch lebt die Familie deshalb nicht selten friedlicher miteinander als vorher.

Während dem Austausch selbst haben viele Eltern große Probleme, mit dem „Loch“ zurecht zu kommen, das der Jugendliche bei seiner Abreise in ihren Alltag reißt. Sie haben deshalb oft den Wunsch, weiterhin einen intensiven Kontakt zu ihm aufrecht zu erhalten. Für den Schüler würde dies jedoch mehr schaden als nützen, weil dadurch das Einleben in dem fremden Land sehr schwierig wird. Die Eltern müssen sich deshalb mit ihrer neuen Rolle anfreunden und akzeptieren, dass ihr Kind für eine Weile sein alltägliches Leben nicht mit ihnen, sondern mit der Gastfamilie verbringt. Wenn der Austauschschüler sich also nicht ständig meldet oder hellauf begeistert von seinem neuen Leben berichtet, sollten die Eltern nicht besorgt sein, sondern sich darüber freuen, dass ihr Kind sich scheinbar gut integriert.

Ein regelmäßiger Kontakt ist natürlich trotzdem selbstverständlich, schließlich wollen die Eltern sich versichern, dass es ihrem Kind gut geht und an seinen Erlebnissen teilhaben. Außerdem tut es dem Jugendlichen gut, wenn seine Eltern ihm auf der einen Seite Vertrauen entgegen bringen und seine eigenständigen Entscheidungen akzeptieren, ihm auf der anderen Seite aber auch den nötigen Rückhalt bieten, um alle Probleme meistern zu können.

Den Eltern selbst kann es helfen, mit der Aufnahme eines Gastschülers das vorübergehende „Loch“ in ihrem Alltag zu stopfen. Durch diese parallele Austauscherfahrung können die Eltern außerdem die Entwicklungen ihres abwesenden Kindes besser nachvollziehen. Auch der Kontakt zu anderen Familien, deren Kinder ein Jahr im Ausland verbringen, kann hilfreich sein. Einige Veranstalter bieten sogar Elterntreffen an, mit Hilfe des Internets ist es aber auch möglich, sich eigenständig mit „Leidensgenossen“ in Verbindung zu setzen.

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