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Rezept gegen Heimweh

Jeder Schüler, den es ins Ausland zieht, kennt das Gefühl von Fernweh: Es juckt in den Knochen, man fängt zu träumen an und will raus in die weite Welt. Aber auch den Gegenspieler Heimweh lernen fast alle Austauschschüler früher oder später kennen. Wie die Aufregung, die Freude und die Angst gehört es einfach dazu. Schließlich ist ein Schüleraustausch immer von tiefen Gefühlen geprägt, mit denen leider nicht immer leicht umzugehen ist. Durch das richtige Verhalten lässt sich das Gefühl von Heimweh jedoch bewältigen.

Gerade das Festtags-Heimweh plagt jeden Jugendlichen während seiner Zeit im Ausland. Zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen oder Weihnachten wird der Schüler dabei von Melancholie und Wehmut erfasst. Auch wenn die Gasteltern sich große Mühe geben, es ihrem Gastkind so schön wie möglich zu machen, lässt sich dann meist nichts daran ändern, dass es sich nach Hause sehnt und etwas betrübt ist. Aber das ist ganz normal. Schließlich ist der Schüler an diesen emotional aufgeladenen Tagen bestimmte Rituale aus der Heimat gewohnt, die im Kreise der Familie ablaufen und ein Gefühl von Zugehörigkeit und Sicherheit vermitteln, das durch nichts aufgewogen werden kann. Der Jugendliche sollte sich damit aufmuntern, diese Tage im nächsten Jahr wieder in der heimatlichen Atmosphäre feiern zu können. Hilfreich ist auch, sich auf die neuen Erfahrungen zu konzentrieren und sich abzulenken – und nach den Festlichkeiten verfliegt das Heimweh meist schnell wieder .

Wesentlich schwieriger ist ein beharrliches, ständiges Heimweh und das damit verbundene Verlangen, ständig in Kontakt mit den Eltern und Freunden zu stehen. Besonders bei ausdauernden Konflikten mit der Gastfamilie tritt dieses problembedingte Heimweh oft auf und hat ähnliche Begleiterscheinungen wie ein Kulturschock: Der Jugendliche zieht sich zurück, ist ständig traurig, lehnt das Gastland zunehmend ab und verherrlicht dagegen die Heimat. Auch wenn es bei Schwierigkeiten nur natürlich ist, dass der Schüler sich Rat von vertrauten Personen holen will – hilfreich ist es nicht gerade. Denn nach dem intensiven Kontakt mit Eltern oder Freunden ist das Einsamkeitsgefühl oft nur noch größer. Außerdem können gutgemeinte Tipps aus der Ferne oft in die falsche Richtung gehen. Schließlich sind die Daheimgebliebenen nicht vor Ort und können deshalb die Situation auch nicht angemessen bewerten. Hilfreicher ist es, die Probleme direkt dort anzugehen, wo sie entstanden sind. Der Jugendliche sollte sich also mit der Gastfamilie auseinander setzen und im Zweifelsfall die Hilfe eines Beraters in Anspruch zu nehmen. Außerdem kann das Heimweh bewältigt werden, indem der Schüler sich mit Freunden trifft, seine Sprachkenntnisse verbessert und sich auf die neue Umgebung konzentriert. Denn nur wer sich wirklich auf die Situation einlässt, kann sich auch integrieren und ein tolles Jahr im Ausland verbringen.

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