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Schulalltag im Auslandsjahr

Der Verlauf eines Schüleraustausches wird ganz entscheidend von zwei Faktoren geprägt: Von dem alltäglichen Leben in der Gastfamilie und von dem Schulalltag. Durch eine sorgfältige und individuell angepasste Platzierung sind die besten Voraussetzungen dafür gegeben, dass das Leben des deutschen Gastschülers in beiden Bereichen positiv verläuft. Wie das Zusammenleben mit der Familie auch, gestaltet sich der Schulalltag aber ebenso abhängig vom Schüler selbst und kann deshalb individuell sehr unterschiedlich aussehen.

Je nach Programm können die Schüler mit der Unterstützung eines Beraters die Schulform und teilweise sogar die konkrete Schule selbst auswählen. Dabei werden vor allen Dingen individuelle Fähigkeiten, Interessen und Stärken berücksichtigt. Gerade in den englischsprachigen Alternativländern Kanada, Neuseeland und Australien gibt es Schulen, die auf bestimmte Schwerpunkte spezialisiert sind oder spezielle Lehrkonzepte integrieren. So kann ein Jugendlicher nicht nur außergewöhnliche Fächer belegen und viele tolle Erfahrungen sammeln, sondern vielleicht sogar schon eine berufliche Perspektive entwickeln.

Aber auch, wenn der Schüler keinen Einfluss auf die Platzierung in einer Schule Einfluss nehmen kann, bieten viele ausländische Schulen ein spannendes Lehrangebot. So kann nicht nur das Schulsystem des Gastlandes ganz anders aussehen, als das der Heimat, die Stundenpläne gestalten sich – abhängig von Gastland, Schulform, Jahrgangsstufe und eventuellen Auflagen der deutschen Schule – oft ebenso unterschiedlich. Häufig unterstützt ein Beratungslehrer den Schüler bei der Gestaltung seines Stundenplans, der nach Möglichkeit auch außergewöhnliche Kurse zu integrieren sollte. Auch ohne eine spezielle Schule ausgewählt zu haben, kann der Jugendliche so seine individuellen Talente fördern und manchmal sogar einen Abschluss erwerben.

Der Unterricht selbst kann sehr verschieden verlaufen, da nicht nur das Gastland, sondern auch der Lehrer einen enormen Einfluss hat. Wie in Deutschland auch können die Schulstunden also unabhängig vom Fach knochentrocken oder auch quicklebendig sein. Unabhängig davon wird im Normalfall aber anfänglich auf mögliche Sprach- und Anpassungsprobleme des Austauschschülers Rücksicht genommen. Trotzdem erwarten die Lehrer Fleiß und Gewissenhaftigkeit und behandeln ihn schon bald wie jeden anderen Schüler auch. Nach einigen Wochen sollte es diesem aber ohnehin nicht mehr schwer fallen, dem Unterricht zu folgen. Schließlich ist ein Schüleraustausch ein akademisches Auslandsjahr und kein Urlaubstrip. Gerade die Überwindung der Sprachbarriere ist also besonders wichtig – auch, um unter den anderen Schülern Anschluss zu finden. Denn neben der akademischen Ausbildung spielt die Entstehung von Bekanntschaften und Freundschaften im schulischen Umfeld eine wichtige Rolle. Die Teilnahme an AGs kann dabei hilfreich sein: Hier treffen Gleichgesinnte aufeinander und können sich in zwangloser Atmosphäre kennen lernen. Mit einigen neugewonnenen Freunden wird der ausländische Schulalltag so schon bald ein fester Bestandteil im neuen Leben des Austauschschülers.

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