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Gastland Frankreich

Für einen Gastschulaufenthalt muss es nicht immer über den großen Teich gehen – auch innerhalb Europas gibt es viele spannende Länder zu entdecken. Gerade Frankreich ist ein beliebtes Ziel für einen Schüleraustausch – kein Wunder, schließlich ist Französisch nach Englisch die in Deutschland am zweithäufigsten gelernte Fremdsprache. Und wo ließen sich die in der Schule erworbenen Französischkenntnisse besser vertiefen, als in Frankreich selbst?! Dazu kommt, dass das beliebte Reiseziel im Herzen Europas mit einer wunderschönen Landschaft und seiner hohen kulturellen Bedeutung besticht. Außerdem mag dem ein oder anderen die Nähe zur Heimat ein Gefühl von Sicherheit geben… Kurzum: für die knapp 350 Austauschschüler jährlich gibt es mehr als genug Gründe, Frankreich zu ihrer Wahlheimat auf Zeit zu machen.

Das Nachbarland Deutschlands erstreckt sich auf einer Größe von knapp 544.000 km² vom Ärmelkanal bis zum Mittelmeer und schließt mit verschiedenen Gebirgszügen und weiten flachen Ebenen ein breites Landschaftsspektrum ein. Dementsprechend vielfältig ist auch das Klima: von langen Wintern in den Gebirgslagen bis hin zu mediterranen Verhältnissen an der Südküste. Ebenso abwechslungsreich sind die kulturellen Eigenarten der verschiedenen Regionen. Insgesamt gilt Frankreich als eine der wichtigsten europäischen Kulturnationen. Für jeden Austauschschüler – vom Winter- oder Wassersportfan über den Feinschmecker bis hin zum Kultur- und Geschichtsbegeisterten – findet sich hier also eine Provinz, die sein Herz höher schlagen lässt. Außerdem kann er durch die Perspektive von Innen heraus viel Neues und Ungeahntes über das Land lernen, das viele Deutsche durch ihre Urlaubsreisen zu kennen meinen.

Grade die 60,9 Millionen Franzosen in ihrem alltäglichen Leben zu studieren, kann sehr spannend sein. Schließlich sind sie viel mehr, als klischeehafte Weintrinker mit Baskenmütze und Baguette unter dem Arm. Sie haben beispielsweise einen äußerst ausgeprägten Nationalstolz, wegen dem sie ihre Ferien auch am liebsten im eigenen Land verbringen. Dabei sind sie Fremden gegenüber jedoch sehr offen, insbesondere wenn diese an ihrem Land und ihrer Sprache ernsthaft interessiert sind. So hat schon so manch einem Gast der Versuch, sich – wenn auch holprig – auf Französisch zu verständigen, sämtliche Türen geöffnet. Dementsprechend schnell werden Austauschschüler integriert und können schon bald sowohl an stundenlangen, genussvollen Familienessen, als auch an sportlichen Ereignissen – vom Nationalsport Boules über den Fußball bis hin zur Tour de France – ganz selbstverständlich teilhaben. Denn die Vermittlung der eigenen Sprache, Kultur und Lebensart macht den Gastfamilien viel Freude.

Die französische Lebensart schlägt sich im „Savoir vivre“ nieder: Die delikate Küche mit ihren weltberühmten Weinen und die einzigartigen Modeschöpfungen der Haute Couture sind dabei der Inbegriff französischer Eleganz und Rafinesse. Gerade in der Hauptstadt Paris wird diese Kunst, das Leben zu genießen, greifbar. Denn die bedeutende, lebhafte Kultur- und Kunstmetropole strotzt nur so vor historischen Bauten, zahlreichen Museen und Theatern, schicken Modeboutiquen, teuren Restaurants und einzigartigen Sehenswürdigkeiten wie dem Eiffelturm, dem Notre Dame und dem Arc de Triomphe. Rund um den Globus ist Paris bekannt für seinen zauberhaften Charme und die enorme kulturelle Vielfalt und gilt für Romantiker als „Stadt der Liebe“. Kein Wunder, das fast ein Fünftel der französischen Bevölkerung im Großraum Paris lebt. Auch Austauschschüler lernen im Laufe ihres Austauschjahres mit großer Wahrscheinlichkeit die reizvolle Hauptstadt kennen.

Viel alltäglicher ist für Gastschüler jedoch der Schulbesuch. Dieser besteht an fast allen französischen Schulen aus Ganztagsunterricht, der erst um 17 Uhr endet. Dabei sind die schulischen Anforderungen sowohl an die französischen, als auch an die ausländischen Schüler sehr hoch. Letztere besuchen während ihrer Gastschulzeit meist ein Lycée. Einheimische Schüler machen hier ihr Baccalauréat, das französische Abitur, und treffen dabei schon eine gewisse Vorentscheidung für ihren weiteren beruflichen Werdegang. Denn neben den Hauptfächern müssen sie noch einen der drei Schwerpunktbereiche Sprachen und Literatur, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften oder Naturwissenschaften belegen. Auch die deutschen Jugendlichen können hier ihren individuellen Interessen und Fähigkeiten entsprechend wählen.

Weiterführende Informationen über Frankreich gibt es hier.

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