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Gastland Costa Rica

Costa Rica, das früher in erster Linie Bananenrepublik und Kaffeeexporteur war, ist in den letzten Jahren zu einem immer beliebteren Reiseziel geworden: Das tropische Klima, aktive Vulkane und dichte Dschungel, glasklares Meer und weiße Sandstrände, Affen, Schmetterlinge und Papageien… das mittelamerikanische Land ist exotisch und aufregend! Doch nicht nur das macht es für die gut 120 Austauschschüler jährlich zu einem traumhaften Ziel. Auch die Möglichkeit, dort Spanisch zu lernen und in die fremde Kultur der „Ticos“ (so nennen sich die Costaricaner selbst) einzutauchen, fasziniert sie. Außerdem können die Eltern beruhigt sein: Costa Rica ist ein außergewöhnlich friedliches Land!

Das Motto „Klein, aber oho!“ passt auf kaum ein Land so gut, wie auf Costa Rica, das zwischen Pazifik und Karibik liegt. Mit nur 51000 km² ist der Staat flächenmäßig kleiner als Bayern, trotzdem imponiert er mit einer unglaublich reichen Naturvielfalt. Zahlreiche Urwälder beheimaten extrem viele verschiedene Tiere und Pflanzen: über 850 Vogelarten (unter ihnen Tukane, Papagein und Kolibris), hunderte Spezies von Säugetieren (wie den Jaguar, mehrere Affenarten sowie Faul- und Stinktiere), ungefähr 35.000 Insektenarten, an die 400 unterschiedliche Reptilien und mehr als 10.000 Pflanzenarten mit auffallenden Farben und Aromen. Ein besonders faszinierendes Spektakel ist die Eiablage der Meeresschildkröten, bei der die bis zu 500kg schweren Schildkröten zu Hunderten an den kommen. Sehenswert sind auch die verschiedenen Vulkane, die teilweise noch aktiv sind. Ein Viertel der Landesfläche steht mittlerweile unter Naturschutz und auch sonst wird der Umweltfreundlichkeit große Bedeutung zugemessen, wie die wichtige Rolle erneuerbarer Energiequellen für die Versorgung beweist.

Auch wenn es nicht gerade um den Schutz der geballten Naturschönheit geht, ist Costa Rica geprägt von Friedlichkeit: Der Präsident Sánchez wurde 1987 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, in Ciudad Colon befindet sich die „University for Peace“ und vor über 50 Jahren hat die Republik als erstes Land der Welt sein Militär abgeschafft. Das kleine Land ist eine der stabilsten Demokratien in Lateinamerika und gilt mit seinen Maximen Frieden und Neutralität als „Schweiz Mittelamerikas“.

Die etwa 4 Millionen Einwohner, hauptsächlich Nachkommen der spanischen Kolonialisten, sind sehr stolz darauf, in der ältesten Demokratie auf dem amerikanischen Kontinent zu leben und legen viel Wert auf Freiheit, Respekt und Toleranz. Durch die schon frühe Unabhängigkeit Costa Ricas konnte sich eine starke Gemeinschaft entwickeln, die sich auch im Patriotismus der Einwohner niederschlägt. Sie präsentieren mit Freude ihre Traditionen – von dem überwiegend aus Reis und Bohnen bestehenden Nationalgericht „Gallo Pinto“ über die beliebten traditionellen Tänze und Feste bis hin zum ¡pura vida! Gleichzeitig sind sie aber auch offen für alles Neue und nehmen Gäste herzlich und gastfreundlich in die Familie auf. Das familiäre Zusammensein hat allgemein einen sehr hohen Stellenwert in Costa Rica – gemeinsame Mahlzeiten, regelmäßige Treffen und große Familienfeste sind fest im Alltag der Ticos verankert. Außerdem werden Kinder sehr „behütet“ und bleiben oft bis zur Hochzeit im Elternhaus. Im Lebensmittelpunkt der daher oft nicht sehr selbständigen Jugendlichen steht die Schule, der als Fundament für die berufliche Zukunft große Bedeutung zugemessen wird.

Die Ausbildung der Bürger ist für die Regierung seit jeher ein Prioritätsthema und hat eine zentrale Rolle in der Entwicklung des Landes. Gerade durch die Abschaffung des Millitärs stehen in Costa Rica viele Gelder zur Bildungsförderung zur Verfügung, so dass das Land in diesem Bereich heute auf dem Stand vieler Industrieländer ist. Auch die Schulpflicht besteht dort schon lange und umfasst den Besuch einer sechsjährigen Grundschule und wenigstens drei Jahre auf der weiterführenden Schule, die aber auch länger besucht und nach der 11. Klasse mit dem „Bachillerato“ abgeschlossen werden kann. Die hohe Bedeutung der Schule in Costa Rica spiegelt sich auch im Unterricht wieder: ca. 48 Stunden verbringen die Schüler pro Woche in der Schule, wobei ein gewöhnlicher Tag um 7 Uhr startet und zwischen 13 und 17 Uhr endet. Dabei verfügen alle öffentlichen Highschools über ein umfangreiches Fächerangebot mit einigen Wahlmöglichkeiten. Die Vielzahl von privaten – kostenpflichtigen – Schulen hingegen geben häufig einen festen Stundenplan mit interessanten Fächern und einem sehr hohem Unterrichtsniveau vor. Schuluniformen gibt es wiederum an allen Schulen der Republik.

Weitere Informationen über Costa Rica gibt es hier.

Karte von Costa Rica

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