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Besuche im Schüleraustausch

Wer einen Schüleraustausch macht, lebt für eine lange Zeit ein ganz neues Leben in einem Umfeld, das ganz anders ist, als die Heimat: Ein fremdes Land mit fremden Menschen, einer fremden Sprache und einer fremden Kultur. Der deutsche Jugendliche lernt, sich in die ungewohnte Situation zu integrieren und findet nicht selten im Ausland eine „zweite Heimat“. Dabei wird es ihm trotzdem schwer fallen, so lange von Freunden und Familie getrennt sein zu müssen. Wie schön wäre es da, wenn die Eltern, die beste Freundin oder der große Bruder mal zu Besuch kommen würden…
Besuche während eines Gastschulaufenthaltes sind ein schwieriges Thema. Natürlich ist der Wunsch nach einem direkten Kontakt mit den Liebsten nachvollziehbar – allerdings sind mit einem Besuch nicht nur Vor- sondern auch einige Nachteile verbunden. So gehören Familie und Freunde zum Leben in Deutschland und haben im Gastland lediglich einen Platz bei Telefon-, Email- oder Briefkontakten. Teil des alltäglichen Leben dort sind sie jedoch nicht. Bei einem Besuch können dadurch – wie auch bei einem zu intensiven elektronischen Kontakt – Schwierigkeiten im Integrationsprozess entstehen. Außerdem kommt es nicht selten zu Konflikten durch den Zusammenstoß von „alter“ und „neuer“ Umgebung. So könnten die Eltern sich verletzt fühlen, weil ihr Kind sich so gut mit seinen Gasteltern versteht oder aber die neuen einheimischen Freunde sich im Stich gelassen vorkommen, weil der Austauschschüler auf einmal nur noch mit der besten Freundin aus Deutschland zusammen ist.

Auf der anderen Seite hat der Besuch eines wichtigen Menschen aus der Heimat auch positive Seiten. An erster Stelle steht dabei natürlich die Freude, sich nach langer Zeit wiederzusehen. Aber auch auf den Austausch an sich kann der Besuch positive Auswirkung haben. Denn der Schüler kann voller Stolz sein Leben im Ausland präsentieren und hat dadurch nach seiner Rückkehr eine vertraute Person, die ihn durch die persönliche Erfahrung viel besser verstehen kann. Der Austausch und die Reflexion über das Erlebte, die häufig auch in Nachbereitungsseminaren mit anderen Austauschschülern stattfinden, erleichtern dabei die Reintegration maßgeblich.

Insgesamt gilt es, Vor- und Nachteile eines Besuches genau abzuwägen. Ob er letzten Endes statt findet oder nicht, hängt allerdings primär mehr von der Organisation ab – so sind insbesondere die häufig problematischen Besuche der Eltern oft nicht erlaubt.

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