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Family-Letter: Der erste Brief an die Gastfamilie

Jeder Austauschschüler fiebert in der Vorbereitungszeit auf den Moment hin, in dem er seine Gastfamilie mitgeteilt bekommt. Schließlich hängt von ihr mehr ab, als nur der genaue Ort, an dem der deutsche Jugendliche leben wird – das tägliche Zusammenleben mit ihr wird den Verlauf des Auslandsjahres entscheidend mit prägen! Da ist es nur verständlich, dass der Schüler einen guten ersten Eindruck bei ihr machen will. Und das kann er auch schon aus Deutschland heraus, nämlich mit dem Family-Letter, seinem ersten Brief an die Gastfamilie.

Schon bevor eine Gastfamilie für den Austauschschüler gefunden ist, muss dieser bei den meisten Organisationen einen Brief an die unbekannte Familie schreiben. Dieser Brief ist sehr wichtig, weil er darüber entscheiden kann, ob eine Familie den Schüler aufnehmen will, oder nicht. Deshalb sollte er mit viel Sorgfalt formuliert werden. Inhaltlich geht es in erster Linie darum, dass der Schüler sich selbst ausführlich vorstellt und dabei ruhig auch etwas persönlicher wird: Von der Familienstruktur und den eigenen Interessen über den normalen Tagesablauf in Schule, Familie und Freizeit bis hin zur Beschreibung des eigenen Charakters kann er über sämtliche wichtigen Aspekte seines Selbsts berichten. Hierbei gilt es auch, ehrlich zu sein – schließlich soll die Familie ein realistisches Bild von ihrem zukünftigen neuen Familienmitglied bekommen und nicht mit falschen Erwartungen in den Austausch gehen. Natürlich darf und sollte der Schüler andersrum auch Fragen an die Familie stellen. Denn auch auf der Seite des Schülers gilt, dass sich unerfüllte Erwartungen negativ auf das Auslandsjahr auswirken können.

Außerdem sollte der deutsche Jugendliche erklären, warum er an einem Austausch teilnehmen will, was genau ihn an dem Gastland fasziniert und auch, was er sich von der Zeit in der Gastfamilie entspricht. Gleichzeitig ist es wichtig, sich bei der Familie für ihre Gastfreundschaft schon im Voraus zu bedanken und klar zu machen, dass man sich auf das Kennenlernen und die gemeinsame Zeit freut. Darüber hinaus spielt es eine Rolle, welches Vokabular der zukünftige Austauschschüler in seinem Brief nutzt. Empfehlenswert ist dabei ein möglichst natürlicher Sprachgebrauch. Denn wenn zu viele Vokabeln nachgeschlagen werden müssen, entsteht zum einen bei der Familie ein verzerrtes Bild über die Fremdsprachenkenntnisse des Schülers. Zum anderen kann ein Text dadurch gestelzt oder gar unpersönlich wirken. Dabei ist es entscheidend, dass der Brief Sympatie überträgt.

Eine weitere wichtige Frage ist, wie die Gastfamilie angesprochen werden sollte. In den allermeisten Fällen ist es üblich, dass die Austauschschüler ihre Gasteltern dutzen, in einigen Fällen nennen sie sie sogar “Mum” und “Dad”. Wenn es dem Schüler aber unangenehm ist, die Gasteltern von vorneherein (ohne das Angebot zum “Du”) mit dem Namen anzusprechen, eignet sich auch immer ein “Dear Familiy” als Anfang sehr gut – zumal zum Schreib-Zeitpunkt die Familie häufig sowieso noch unbekannt ist. Wenn die Familie allerdings schon klar ist, empfiehlt sich, den Gastfamilie schon vor dem Austausch kennen lernen" href="https://www.schueleraustausch-abc.de/20100128/die-gastfamilie-schon-vor-dem-austausch-kennen-lernen/">ersten Kontakt über das Telefon zu suchen – das ist persönlicher und auch wenn die Angst vor diesem Gespräch groß ist, ist es meist eine erleichternde und tolle Erfahrung. Andernfalls sollte der erste Brief zumindest das Angebot zu einem Telefongespräch enthalten, so dass eine Verabredung dazu getroffen werden kann.

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