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PPP – Das Parlamentarische Patenschafts-Programm

Ein High-School-Jahr in den USA zu verbringen – das ist DER Traum für tausende deutsche Schüler, den sich jährlich rund 8.700 Jugendliche erfüllen können. Damit reisen mehr als die Hälfte aller deutschen Austauschschüler in die USA und machen einzigartige Erfahrungen, die unbezahlbar sind. Leider sind sie dementsprechend auch nicht ganz billig: Bis zu 30.000 Euro müssen je nach Programm investiert werden. Eine Summe, die für viele Jugendliche das Ende ihres Traumes bedeuten würde, bevor er überhaupt angefangen hat – gäbe es keine Fördermöglichkeiten wie das Auslands-BaföG oder verschiedenste Stipendienprogramme. Zu letzteren gehört auch das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des deutschen Bundestages und des US-amerikanischen Kongresses, dass die langjährige amerikanisch-deutsche Beziehung stützt und in Zusammenarbeit mit einigen wenigen Austauschorganisationen vergeben wird.

Bereits am 6. Oktober 1683 landeten erstmals dreizehn deutsche Familien im Hafen von Philadelphia und gründeten dort die Siedlung Germantown. Ihnen folgten im Laufe der Jahre Millionen Deutsche, die alle wie schon die ersten Siedler ein besseres Leben in gesicherter Glaubens- und Meinungsfreiheit und mit größeren Entfaltungsmöglichkeiten suchten. Das PPP wurde 1983 anlässlich des 300sten Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung gegründet. Es stellt ein auf Gegenseitigkeit angelegtes Jugendaustauschprogramm dar, das unter anderem auch den deutsch-amerikanischen Schüleraustausch fördert. Dementsprechend werden im Rahmen des PPP bundesweit jedes Jahr 350 bis 400 Vollstipendien für einen Jahresaufenthalt in den USA an deutsche Schüler sowie junge Berufstätige vergeben. Im Gegenzug wird ebenso vielen Jugendlichen aus den USA ein einjähriger Aufenthalt in Deutschland finanziell ermöglicht, wobei diese jedoch nicht zwangsläufig in den Familien der deutschen PPP-Stipendiaten untergebracht werden. Während die jungen Berufstätigen dabei ein Praktikum absolvieren und eine Berufsschule besuchen, leben die geförderten Schüler wie bei jedem anderen Schüleraustausch-Programm auch für die Zeit eines Schuljahres in Gastfamilien und besuchen eine örtliche Schule.

Der Austausch soll der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht, vermitteln. Gerade durch aktuelle Entwicklungen hat das PPP dabei zusätzliche Bedeutung gewonnen, da die Pflege internationaler Beziehungen in Zeiten der Globalisierung zunehmend unverzichtbar wird. Deshalb wird von den Stipendiaten auch erwartet, dass sie ihre Rolle als „junge Botschaftler“ ihres Landes ernst nehmen und mit ihrem Auslands-Aufenthalt einen dauerhaften Beitrag zu einer besseren interkulturellen Verständigung und zu einer stärkeren, verständnisvollen Beziehung zwischen Deutschen und US-Amerikanern leisten.

Ein PPP-Stipendium selbst umfasst als Vollstipendium sämtliche Reise- und Programmkosten sowie die nötigen Versicherungskosten. Lediglich das monatliche Taschengeld sowie die Fahrtkosten zu den Auswahlgesprächen, die in möglichst großer Wohnortnähe stattfinden, werden nicht übernommen. Um ein solches Stipendium zu erhalten, muss allerdings zuerst ein Bewerbungsverfahren durchlaufen werden. Für das Programmjahr 2011/2012 liegt der Bewerbungszeitraum dabei zwischen dem 3.Mai und dem 3. September 2010. In dieser Zeit können auch die benötigten Bewerbungskarten entweder direkt beim Bundestag oder bei den teilnehmenden Austauschorganisationen angefordert oder aber hier heruntergeladen werden. Hierbei ist zu beachten, dass nur Bewerbungen berücksichtigt werden, die mit einer vollständig ausgefüllten, fristgerecht eingehenden und an die richtige Stelle gesendeten Bewerbungskarte erfolgen. Nach Eingang der Bewerbungskarte verschicken die je nach Wahlkreis des Bewerbers zuständigen Austauschorganisationen die vollständigen Bewerbungsunterlagen, sofern die Bewerber aufgrund ihrer Angaben die Teilnahmebedingungen erfüllen. Diese Unterlagen sind wiederum fristgerecht und vollständig ausgefüllt an die Organisation zurückzusenden, worauf im Anschluss die Auswahlverfahren folgen.

Weitere Informationen über das Parlamentarische Patenschafts-Programm gibt es hier.

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