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Web2.0 im Austauschjahr – Chancen und Risiken

Die Teilnahme an einem Schüleraustausch bedeutet zwar, für einige Monate weg von zu Hause zu sein, trotzdem wollen Austauschschüler während ihrer Zeit im Ausland nicht auf den Kontakt mit Familie und Freunden verzichten. Grade während der Anfangszeit, wenn der Jugendliche erst frisch im Gastland ist, sich noch nicht wirklich eingelebt hat und das Heimweh ihn einholt, sucht er häufig den Kontakt nach Deutschland – zu Zeiten von Twitter, Facebook, Skype und Co kein großes Problem!

Auch im Ausland sind viele Gastfamilien mit Wlan und Internet-Flatrate ausgestattet und selbst wenn nicht, gibt es meist in der Schule oder im Internet-Café um die Ecke die Möglichkeit, zu surfen und den Kontakt nach Deutschland zu pflegen. Aber Vorsicht: So verlockend die Vorstellung auch sein mag, täglich Nachrichten aus der Heimat zu bekommen, das Web2.0 birgt für Austauschschüler große Risiken…

Die zunehmende Globalisierung macht sich insbesondere auch in der medialen Kommunikation bemerkbar: So bietet das Web2.0 fantastische Möglichkeiten zur internationalen Vernetzung und Zusammenarbeit, mit denen sich auf der Ebene von Schulpatenschaften auch eine PAD-Veranstaltung in Bonn vom 11.-13.04.11 beschäftigt.
Nicht nur, dass Schülerinnen und Schüler aus aller Welt sich dank virtueller Arbeitsräume, sozialer Netzwerke, Foren, Blogs und Chats digital begegnen und austauschen können, auch für Austauschschüler bieten sich ganz neue Wege. Via Internet können die Jugendlichen sich durch zahlreiche Foren, Erlebnisberichte und Webseiten umfassend über den Austausch im Allgemeinen, aber auch über ihr Gastland oder individuelle Probleme im Speziellen informieren. Außerdem ist es durch das Internet viel leichter geworden, sowohl Gastfamilie schon vor dem Austausch kennen lernen" href="https://www.schueleraustausch-abc.de/20100128/die-gastfamilie-schon-vor-dem-austausch-kennen-lernen/" target="_blank">die Gastfamilie schon vor der Ankunft im Gastland etwas näher kennen zu lernen, als auch den Kontakt nach dem Auslandsaufenthalt zu ihr und den neu gewonnenen Freunden zu halten. In erster Linie spielt das Web2.0 jedoch vor allem für die Kommunikation zu Freunden und Familien aus der Ferne eine wichtige Rolle für Austauschschüler.

Trotz all dieser Vorteile hat die moderne Kommunikation via Web2.0 auch einen riesigen Haken. Denn wird sie während des Schüleraustausches zu exzessiv genutzt, um den Kontakt nach Deutschland zu halten, kann sie die Integration ins Gastland verhindern und sogar unglücklich machen. Kein Wunder – wer Stunden um Stunden damit verbringt, über das Internet am Leben in Deutschland teil zu nehmen, ist nur frustriert, das alles nicht „in Echt“ mitzubekommen und verpasst zusätzlich eine ganze Menge im Gastland. Deshalb sollten Austauschschüler sich selbst schon vor der Abreise ganz klare Regeln für den Internetgebrauch setzen. Schließlich fällt es schon in Deutschland den meisten Schülern schwer, nicht jeden Tag einige Zeit vor dem PC zu verbringen – wenn da das erste Heimweh aufkommt, wird es nicht leichter. Aber auch einige Austauschorganisationen empfehlen, maximal einmal pro Woche, besser nur einmal im Monat ins Internet zu gehen, um damit die Chance auf eine erfolgreiche Integration zu erhöhen – und damit eine tolle Zeit im Ausland verbringen zu können!

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